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Firmenporträt Siegen Region 57

Wenn das Wasser kommt.

57 Sanierung bündelt Ortung, Trocknung und Wiederaufbau nach Wasserschäden in einem durchgängigen Prozess – von der ersten Einschätzung bis zur Wiederherstellung.

Sanierung Wasserschaden Firmenporträt

Unternehmensportrait · Siegen

Wenn ein Wasserschaden entsteht – und was danach folgt

Ein Wasserschaden ist selten nur ein handwerkliches Problem. Er wirft vor allem eine Frage auf: Wer übernimmt das jetzt alles? Ein Siegener Betrieb hat daraus ein Geschäftsmodell entwickelt.


26.03.2026  ·  4 Min. Leseit


ZUM UNTRERNEHMEN


57 Sanierung GmbH

Wasserschadensanierung, Leckageortung und Gebäudewiederherstellung aus einer Hand.


Gegründet 2019

Mitarbeitende ca. 20

Standort Siegen - Geisweid

Einsatzgebiet Siegerland & Umgebung


www.57sanierung.de ->

Quelle: 57 Sanierung

Ein Rohr bricht in der Nacht. Am nächsten Morgen steht Wasser im Keller oder Feuchtigkeit zieht sich durch den Estrich – oft zunächst unbemerkt.  Was folgt, ist für viele Betroffene weniger das Wasser selbst als der Ablauf danach: Wer kommt? Wer koordiniert die nächsten Schritte? Und wie lange dauert es, bis wieder ein normaler Zustand erreicht ist?



Wasserschäden gehören im Wohngebäudebereich zu den häufigeren Schadenfällen. Für Eigentümer bedeutet das nicht nur eine finanzielle Belastung, sondern oft auch einen Prozess mit mehreren Beteiligten – von der Versicherung über Handwerker bis hin zu Gutachtern und Trocknungsunternehmen.

Alles aus einer Hand – eine Reaktion auf ein bekanntes Problem

Genau dieser Ablauf hat Robert Schnell dazu veranlasst, 2019 die 57 Sanierung GmbH zu gründen.



Schnell war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre mit der Robert Schnell Ortungstechnik tätig. In der Praxis zeigte sich dabei immer wieder das gleiche Bild: Die Schadenstelle war gefunden, doch die weitere Abwicklung blieb beim Eigentümer.


Trocknung, Reparatur, Wiederaufbau und Abstimmung mit Versicherungen mussten oft einzeln organisiert werden.


„Der Punkt, an dem man merkt, dass man mit den Großen der Branche wettbewerbsfähig ist – das war ein Wendepunkt." Robert Schnell


Die Idee war daher, einen Betrieb aufzubauen, der diese Schritte zusammenführt und den Ablauf für Kunden überschaubar macht.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 20 Mitarbeitende und führt nach eigenen Angaben über 1.000 Sanierungen pro Jahr durch.

Trocknung ist kein Sichtgeschäft

Was viele Betroffene unterschätzen: Ein Wasserschaden ist nicht behoben, sobald das sichtbare Wasser entfernt ist.

Feuchtigkeit zieht sich in Dämmschichten, Estrich und Wandaufbauten und bleibt dort bestehen, wenn sie nicht gezielt entfernt wird. Die Folge sind häufig Schäden, die sich erst Wochen später zeigen – etwa durch Schimmelbildung.



Die Trocknung ist daher ein technisch gesteuerter Prozess. Über mehrere Messpunkte wird der Feuchtigkeitsverlauf kontrolliert und dokumentiert. Erst wenn die entsprechenden Werte erreicht sind, gilt sie als abgeschlossen.

Nicht größer sondern eingespielter

Das Unternehmen ist in den ersten Jahren zeitweise auf bis zu 35 Mitarbeitende gewachsen. Anschließend wurde die Größe bewusst reduziert und auf ein stabiles Kernteam von rund 20 Personen ausgerichtet.

Dahinter steht eine klare Entscheidung: Nicht möglichst schnell wachsen, sondern Abläufe beherrschbar halten und Projekte verlässlich umsetzen.



Wie in vielen handwerklichen Bereichen bleibt die Gewinnung und langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte dabei eine zentrale Herausforderung.

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